Bosnien und Herzegowina

In Bosnien und Herzegowina findet man ein angenehmes mediterranes und kontinentales Klima. Die Natur ist teilweise unbewohnt und stark bewaldet. Hier finden zahlreiche bedrohte Pflanzen- und Tierarten ein zu Hause. Der südosteuropäische Staat hat bei einer Fläche von 51.129 Quadtratkilometern ungefähr 89 Millionen Einwohner. Die Bevölkerung setzt sich aus Bosnier, Serben und Kroaten zusammen.

Wirtschaftliches in Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina gehörten früher zu Jugoslawien und können seit dem Ende des Bosnienkrieges ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum verzeichnen. Obwohl weite Teile des Landes noch immer vom Bosnienkrieg gezeichnet sind und die politische Stabilität nicht zu hundert Prozent gegeben ist, ist Bosnien und Herzegowina ein wunderschönes Land. Aussichtsreich ist eine Auswanderung nach Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina. Für den Erwerb von gewerblichen und privaten Immobilien ist der deutsche Auswanderer den bosnisch-herzegowinischen Staatsbürgern gleichgestellt. Genehmigungen und Registrierungen sind jedoch mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand verbunden. Das bedarf einer langen Vorlauf- und Planungszeit. Leider ist in weiten Teilen von Bosnien und Herzegowina bedingt durch hohe Steuersätze, unzureichende Kontrollen und ausgedehnter Korruption eine ausgeprägte Schattenwirtschaft entstanden. Die Lebenshaltungskosten sind relativ gering, ähnlich den Löhnen. In Bosnien und Herzegowina besteht eine allgemeine Schulpflicht. Für die Bildungspolitik sind beide Landesteile jeweils eigenständig zuständig und diese wird damit leider zum Spielball einer  ethnozentrierten geprägten Politik. Die Lehrpläne und die Standards sind nicht aufeinander abgestimmt und  harmonisieren überhaupt nicht miteinander. Auch das Hochschulsystem befindet sich in einem Reformprozess. Selbst die Universitäten untereinander erkennen die erworbenen Studienabschlüsse nicht an.

Geschichtliche Entwicklung

In der Antike wurde Bosnien und Herzegowina von den Illyrern bewohnt. Danach wurde Bosnien und Herzegowina lange Zeit von den Römern beherrscht. Während der slawischen Herrschaft trat der christliche Glauben seinen Siegeszug in dem südosteuropäischen Land an. Serbische und Kroatische Fürstentümer entstanden. Immer wieder wurden auf dem Territorium blutige Gebiets- und Glaubenskriege geführt. Immer wieder wurde das Land durch die angrenzenden Länder wie Ungarn erobert. Mitunter gilt das Attentat auf den österreichischen Thronfolger als Auslöser des ersten Weltkrieges. Im zweiten Weltkrieg spielte das Land eine entschiedene Rolle und wurde danach im sozialistischen Jugoslawien verwaltet, bis nach dem Bosnienkrieg 1995 der Friedensschluss von Dayton erfolgte.

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