Die grüne Insel Irland

Denkt man an Irland, kommen einem unweigerlich das raue Klima, die grünen Landstriche und steile Küsten in den Sinn. Über drei Jahrhunderte war Irland ein Teil des britischen Königreiches und gehörte somit zur britischen Krone. Daher diente Irland häufig als Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen. Seit 1949 ist Irland nun selbstständig. Nichtsdestotrotz ist Irland nach dem Karfreitagsabkommen von 1998 von Nordirland getrennt und verzichtet auf eine Wiedereingliederung. Dem war der jahrelange Nordirlandkonflikt vorausgegangen, der seinen traurigen Höhepunkt im Jahr 1972 erlebte.

Das Leben in Irland

Der Lebensunterhalt in Irland ist je nach Region teurer, als der in Deutschland. Die meisten Wohnungen sind möbliert. Die Mieten in den Großstädten sind häufig höher, als auf dem Land. Darüber hinaus sind die lukrativen Arbeitsangebote hauptsächlich in städtischen Regionen zu finden. Dessen ungeachtet haben auch Auswanderer mit niedrigem Bildungsniveau oder fehlender Fachausbildung eine Chance auf dem irischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Da mittlerweile jeder deutsche Bürger über Fremdsprachenkenntnisse in Englisch verfügt, gibt es kaum Sprachbarrieren. Lediglich der Dialekt könnte Auswanderern zu schaffen machen. Weiterhin sind viele irische Arbeitgeber auf deutsche Arbeitnehmer eingerichtet. Um in Irland auf Dauer leben zu können, muss ein Arbeitsvertrag vorgelegt werden, damit eine Aufenthaltsgenehmigung erteilt werden kann. Ebenfalls muss man eine so genannte PPS Nummer beim zuständigen Sozialamt beantragen. Rund achtzig Prozent der Iren besitzen ein Eigenheim. Nach einem längeren Aufenthalt sollte sich also jeder Auswanderer überlegen, sich ein Eigenheim anzuschaffen. Wenn möglich sollte das Kapital dafür bereits vorhanden sein, will man einer längeren Prozedur von Bürokratie entgehen.

Gemeinschaftliches in Irland

Auswanderer, mit einer offenen und herzlichen Seele, werden es sicherlich einfacher haben, um am täglichen gesellschaftlichen Leben der Iren teilhaben zu können. Die Iren treffen sich in Pubs oder auf Sportveranstaltungen. Sie lieben die Natur, die frische Luft und selbstverständlich auch ihr Bier. Die Pubs bilden größtenteils den gesellschaftlichen Mittelpunkt der Iren, trotz des strengen einheitlichen Rauchverbotes in öffentlichen Einrichtungen. In Irland herrscht Gastfreundschaft. So kann es durchaus vorkommen, dass man selbst nach dem Schankschluss die allgemeine Gastfreundschaft genießen darf. In Irland finden sich zudem sehr viele alte Burgen und alte Kloster, welche man unbedingt besichtigen sollte.

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