Island im Atlantik

Die internationale Finanzkrise 2007 hat Island wirtschaftlich schwer getroffen und das Land stand kurz vor einem Staatsbankrott. Nachdem die isländische Regierung die Verstaatlichung des Bankensektors beschlossen hatte, konnte der Staatsbankrott abgewendet werden. Seither hat Island mit hoher Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Für die Zukunft ist man in Island positiv gestimmt.

Leben und Arbeiten auf Island

Das subpolare Klima bietet angenehme Sommer und milde Winter. Island gilt als weltweit größte Vulkaninsel. Daraus resultiert das isländische Landschaftsbild. Geprägt ist Island von vielen Wasserfällen und großen Seen. In Bezug auf die Vulkangebiete kann Island einen Hauptteil seiner Energie aus Wasserkraft und Erdwärme beziehen. Auswanderer können daher mit niedrigen Energiekosten rechnen, wogegen die Steuerlast zu Deutschland vergleichsweise sehr hoch ist. Die Immobilienpreise sind auf Grund der Finanzkrise erheblich gefallen und sicherlich kann man hier und da ein Schnäppchen machen. Auch sonst werden Auswanderern kaum Steine in den Weg gelegt. Nach der Arbeitsgenehmigung muss man nur noch eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Für das Arbeitsleben reicht die englische Sprache anfangs aus. Für den Alltag sollte man schon isländisch lernen. Das Gesundheitssystem ist gut ausgebaut und steht den Bürgern und dem steuerpflichtigen Auswanderer kostenlos zur Verfügung. Ausreichend berufliche Chancen hat man im Dienstleistungssektor. Die größten Wirtschaftszweige Islands sind der Fischfang und der Tourismus. In Island gibt es eine sechsjährige Schulpflicht, die in vier Abschnitte unterteilt ist. Trotz massiver finanzieller Zuschüsse ist das Bildungssystem weniger herausragend.

Wissenswertes über Island

Alkohol ist in Island ab einem Alkoholgehalt von mehr als 2,25 % Vol. nur in staatlich zugelassenen Geschäften erhältlich. Die Abgabe ist erst ab dem 20. Lebensjahr erlaubt. Tabakwaren dürfen zwar an Jugendliche ab dem 18. Lebensjahr veräußert werden, generell dürfen Tabakwaren in Ladenlokalen nicht öffentlich ersichtlich sein. Das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Bars und Restaurants wurde flächendeckend verboten. In Island ist der größte Teil des Landes noch unbewohnt. Die über 300.000 Einwohner bevölkern größtenteils die Küstenregionen und die isländische Hauptstadt Reykjavík. Wegen der Menge an regenerativer Energie gibt es in Island sogar beheizte Bürgersteige. Ansonsten gibt es jede Menge Thermalbäder. Die zahlreichen Nationalpark laden zu ausgiebigen Erkundungen ein. Über einen Beitritt zur Europäischen Union muss noch entschieden werden.

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