Steuerparadies Liechtenstein

Auf insgesamt 160 Quadratkilometer wohnen  35.789 Menschen. Das gibt zumindest das deutsche Auswärtige Amt bekannt. Somit gehört Liechtenstein zu dem kleinsten deutschsprachigen Staat. Wen mag es verwundern, dass Liechtenstein die deutsche Sprache zur Amtsprache erklärt hat. Regiert wird Liechtenstein von Fürst Hans-Adam von und zu Liechtenstein. Liechtenstein gilt also als konstitutionelle Erbmonarchie auf einer demokratischen und parlamentarischen Basis. Die Währung von Liechtenstein sind die Schweizer Franken. Das Klima ist relativ mild.

Kulturelles in  Liechtenstein

Liechtenstein liegt mitten in den Alpen am Rheinverlauf. Man könnte sogar behaupten, Liechtenstein würde zwischen der Schweiz und Österreich zerquetscht werden. Schließlich kann das Land noch nicht einmal eine eigene Armee vorweisen. Autobahnen gibt es in Liechtenstein ebenfalls nicht, was man auf Grund der Landesfläche sicherlich verstehen kann. Dennoch ist beispielsweise der Busverkehr sehr gut ausgebaut. Liechtenstein verfügt über ein vielfältiges kulturelles Angebot. Es gibt viele Galerien und Museen. Weiterhin versucht Liechtenstein seine Identität durch große Unterstützung seiner Kultur zu prägen. So bemüht man sich seit Jahren um regen kulturellen Austausch mit Österreich, Deutschland und der Schweiz. So hat man eine Kunsthochschule eingerichtet und erst im Jahr 2009 in der Hauptstadt Vaduz ein neues Kunstmuseum eröffnet.

Einschränkung der Personenfreizügigkeit

Wegen der hohen Menge an Zuwanderern hat Liechtenstein die Personenfreizügigkeit beschränkt. So werden jährlich nur noch bis zu siebzig neue Aufenthaltsgenehmigungen bewilligt. Siedelt man nach Liechtenstein über, sollte man möglich ein festes Angestelltenverhältnis vorweisen können. Doch auch dann kann es vorkommen, dass die Aufenthaltsgenehmigung nicht erteilt wird. So entschließen sich viele in den Grenzbereich zu ziehen und in Liechtenstein zu arbeiten. Die Finanzbranche ist wegen der geringen Steuerlast sehr stark vertreten und bietet daher die besten Chancen für einen Arbeitsplatz. Der Verdienst in der Finanzbranche ist sehr gut. Von den geringen Steuern profitieren Banken und Versicherungen. Aus diesem Grund wird Liechtenstein auch als Steueroase bezeichnet. Die schulische und betriebliche Bildung lehnt sich an die Ausbildung der Schweiz und von Österreich an. Die Lebenshaltungskosten sind denen der Schweiz gleichzusetzen. Ähnlich sieht es auch im Bereich des Grundbesitzes aus. Nach der Einwanderungsbeschränkung hat sich der Immobilienmarkt wieder ausgleichen können, zumal die Preise für Immobilien nahezu explodiert waren.

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