Auswandern nach Weißrussland

Die Republik Weißrussland wird auch Belarus genannt. Die Landesfläche beträgt 207.600 Quadratkilometer auf denen 9,466 Millionen Menschen leben. In der Hauptstadt Minsk sind rund 1,9 Millionen Menschen zu Hause. Das Klima kann man als gemäßigt-kontinental bezeichnen. Das Land gehört weder der Europäischen Union an, noch der Europäischen Währungsunion. Auch sonst unterscheiden sich die gesetzlichen Regelungen im Vergleich zu den Europäischen Gesetzen. Für Auswanderer gilt daher, dass sie sich vorab mit den weißrussischen Gesetzen unbedingt vertraut machen sollten und zudem noch die Sprache beherrschen sollten.

Allgemeines über Belarus

Die Infrastruktur in Weißrussland ist schlecht ausgebaut. Wegen der mangelhaften medizinischen Versorgung sollte man sich beispielsweise genau an die Straßenverkehrsregeln halten. Durch die Katastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 sind zirka 25 Prozent des Landes radioaktiv verseucht und eigentlich nicht bewohnbar. Diese Gebiete sind abgezäunt und nur mit einer gesonderten Genehmigung zu betreten. Um nach Belarus einzureisen, muss ein Visum bei einer zuständigen Auslandsvertretung bereits in Deutschland beantragen. Bei der der Einreisung muss man eine Migrationskarte ausgefüllt immer bei sich tragen und sich bei der zuständigen Innenbehörde des Landes melden. Damit man in Belarus wohnhaft werden kann, muss man ausreichende finanzielle Mittel nachweisen oder einen Arbeitsplatz. Vorab gilt es, sich genau über die Einfuhrbestimmungen des Landes zu informieren. Die Lebenshaltungskosten sind ähnlich gering wie das allgemeine Lohnniveau. Bisher sind nur wenige Direktinvestitionen von internationalen Firmen zu beobachten, da in Weißrussland noch immer die Planwirtschaft vorherrscht. Dennoch ist Weißrussland für Europa und auch Russland ein wichtiges Transitland.

Bildung, Sport und Kultur

In Weißrussland spielt man gern Eishockey. Hier organisiert man sich gern in dementsprechenden Vereinen und ist sogar international erfolgreich. Auch die Entwicklung im Fußball schreitet voran. Wenn die Weißrussen nicht gerade sportlichen Aktivitäten nachgehen, sind sie kulturell eingebunden. Traditionell kann Belarus auf eine Geschichte zurückblicken. Gerade in den großen Städten gibt es viele Angebote. Musik, Ballett und Theater befinden sich auf einem hohen Niveau. Doch ähnlich dem Bildungssystem leiden die staatlichen Kultureinrichtungen an der Unterfinanzierung, so dass ausländische Investoren gesucht werden. Seit 2008 befindet sich das belarussische Bildungssystem im Umbruch. Eine Angleichung an den europäischen Standard für Bildung ist geplant.

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